Was bedeutet Budhismus?
Auf der Welt gibt es zahlreiche Glaubensrichtungen und Interessenbekundungen. Die Weltreligionen sind jedoch recht überschaubar, hier handelt es sich um die fünft wichtigsten oder zumindest weitverbreiteten Religionen. Sicherlich sind diese den meisten bekannt, denn es geht um das Christentum, das Judentum, den Buddhismus, den Hinduismus und den Islam. Der Buddhismus ist also eine der großen Weltreligionen und vor allem in Asien vertreten. Auf den Punkt gebracht, handelt der buddhistische Glauben von der Lehre der Mitte, statt sich also im Äußeren, im Samsara zu verlieren, strebt der gläubige Buddhist die Suche nach innen an, er erforscht sich also selber.
Dalai Lama
Dabei glauben die Buddhisten auch, dass alles auf der Welt Illusion ist, ein ewiges Leiden und man nur erlöst wird, wenn der Mensch endlich nicht mehr wiedergeboren werden muss. Konkret die tibetischen Buddhisten verehren besonders den Dalai Lama, welcher über ein altes umfangreiches Wissen bezüglich der Lehren verfügt. Im Gegensatz zu den Hindus jedoch glauben die Buddhisten nicht an mehrere Götter, sie glauben an Buddha, jedoch auch daran, dass Gut und Böse innerhalb des Menschen selber existiert.
Wiedergeburt und Karma
Im Buddhismus ist der Glaube an Wiedergeburt und Karma sehr stark vertreten und gehört durchaus in den Alltag der Menschen. Spirituell Praktizierende gehen sogar soweit, dass sie keinen großen Besitz wollen und sich jederzeit des Todes bewusst sind. Für sie ist der Geisteszustand das wichtigste, denn etwas anderes als Liebe und Geistreife kann den Tod ohnehin nicht überdauern. Wer sich für den Buddhismus interessiert, kann zu Beginn vielleicht in einem Buch des Dalai Lama lesen. Auch das tibetische Totenbuch von Sogyal Rinpoche eignet sich zu diesem Zwecke recht gut.
Mitgefühl und Humor
Für die Buddhisten ist es weiterhin sehr wichtig, täglich solche edlen Charaktereigenschaften wie Mitgefühl zu bedenken und versuchen zu leben. Zudem besitzen viele der Gläubigen einen gelösten Humor, weil sie wissen, nichts ist von Dauer, da lohnen sich anhaftende Emotionen nicht. Buddhisten meditieren regelmäßig, um das Nichts zu suchen, das Nirvana, welches zwischen zwei Gedanken nur blitzartig auftaucht, daher ist auch das Thema Achtsamkeit ein sehr wichtiges Thema bei den Buddhisten, denn ihnen ist bewusst, dass jeder Gedanke von Bedeutung ist.
Die Buddhismus waren noch nie die stärksten und besten in Sachen Warenkunde. Dies interessierte ihnen garnicht, denn sie sind streng religiös gewesen. Sie sind oft immer zu sehr an den buddhistischen Glauben gebunden und denken immer nur an die eine Sache.
Feedback