Was bedeutet Islam?
Das Wort Islam stammt aus dem Arabischen und kann frei mit “Hingabe und Unterwerfung unter den Willen Gottes” übersetzt werden. Der Islam ist mit bis zu 1,6 Milliarden Anhängern die zweitgrößte Religion der Welt. Die Anhänger des Islams werden Moslems oder Muslime genannt. Die islamistischen Gotteshäuser heißen Moscheen. Das Hauptverbreitungsgebiet des Islam ist der Nahe Osten, Nordafrika und Zentral- bzw. Südostasien.
Allah ist im Islam die Bezeichnung für Gott. Vergleichbar mit der Bibel im Christentum ist im Islam der Koran die wichtigste Glaubensquelle. Der in verschiedenen Suren aufgeteilte Koran wird unter Moslems als unverfälschtes Wort Allahs angesehen. Neben den Lehren des Korans sind auch die Worte und Taten des Propheten Mohammeds für den Islam von enormer Wichtigkeit.
Muslime glauben an Allah als den einzigen Gott, seine Engel, seine Offenbarungen in Schriften und an seine Propheten. Auch schreibt der Islam den Glauben an das jüngste Gericht, das Leben nach dem Tod und die Vorherbestimmung vor.
Grundlegend haben gläubige Muslime fünf Pflichten:
Das Schahada genannte Glaubensbekenntnis an den einzigen Gott Allah und dass Mohammed Allahs Gesandter ist, wird mehrmals täglich gesprochen. Fünf Mal täglich werden die Gläubigen vom Muezzin, dem Ausrufer auf dem Minarett der Moschee, zum Gebet gerufen. Vorab vollziehen die Muslime eine rituelle Waschung und begeben sich zum Gebet in die Moschee. Ist die Moschee zum Zeitpunkt des Gebets nicht zu erreichen, benutzen die Gläubigen einen in Richtung Mekka ausgerichteten Gebetsteppich.
Finanziell abgesicherte Muslime zahlen die Zakat genannte Almosensteuer. Diese Zakat ist dazu bestimmt, weniger gut gestellte Muslime zu unterstützen und hat einen sozialen Hintergrund. Höhe und Grundlage der Zakat variieren.
Der Ramadan ist der islamische Fastenmonat. Dieser richtet sich nach dem Mondkalender. Während des Ramadans ist das Essen, Trinken und Rauchen in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verboten. Zur Unterstreichung der damit verbundenen Enthaltsamkeit haben Ehepaare während dieser Zeit keinen Verkehr.
Die fünfte Pflicht im Islam ist die Pilgerfahrt nach Mekka. Diese findet im letzten Monat des islamischen Mondkalenders statt. In Mekka befindet sich die als erstes Gotteshaus bezeichnete Kaaba. Zumindest ein Mal in seinem Leben sollte jeder Moslem zu dieser Pilgerfahrt aufbrechen, um die Kaaba sieben Mal zu umkreisen. Dies jedoch nur, falls es ihm finanziell und gesundheitlich möglich ist.
Das islamische Recht richtet sich nach der Scharia. Dort sind Vorschriften für alle Bereiche des islamischen Lebens schriftlich fixiert.
Die Warenkunde der Islamisten sind eine eigene Kategorie. Denn sie ist sehr eigenartig und speziell. Viele verstehen es kaum, aber die Islamisten sehen es natürlich als selbstverständlich an.
Feedback